Suchmaschinenoptimierung durch standardkonformes Webdesign

Ein zusätzlicher
positiver Aspekt für die Erstellung von Websites gemäß den Richtlinien der internationalen Webstandards ist die Optimierung der Homepage für Suchmaschinen. Nicht nur, dass inzwischen Suchdienste entstehen, die standardkonforme Websites gesondert listen, auch “normale” Suchdienste werten Standardkonformität als positiv.

Standardkonformes Webdesign wirkt sich positiv auf die Listung in Suchmaschinen aus

Und das hat einen einfachen Grund: Beim standardkonformen Webdesign werden neuere Webstandards wie CSS verwendet. Dabei handelt es sich um einheitliche Standards, die vom W3C erarbeitet wurden. Diese Techniken erlauben eine sinnvolle Trennung der Struktur von der Formatierung und Positionierung der Inhalte von Websites.

Standardkonformes Webdesign bedeutet aber nicht nur Trennung von Struktur und Formatierung. Es geht noch einen Schritt weiter. Standardkonformes Webdesign bedeutet auch, die Inhalte ihrer Bedeutung nach auszuzeichnen (Semantik). Eine Aufzählung ist eine Liste, ein Zitat wird ebenfalls als solches kenntlich gemacht, Überschriften folgen einer bestimmten inhaltlichen Hierarchie.

Nicht zuletzt auch durch die semantische Textauszeichnung erhalten Suchmaschinen Hinweise auf die inhaltlichen Zusammenhänge.

Tabellenlayout als Nachteil für Indizierung

Dagegen steht die Erstellung von Websites durch gängige Editoren. Viele dieser Hilfsprogramme bauen die Homepage in Tabellenstrukturen auf. Meist ist dabei nicht nur eine Tabelle vorhanden, sondern der Seiteninhalt ist in mehrere ineinander verschachtelte Tabellen aufgeteilt. Dadurch ist ein auf der Homepage zusammenhängend erscheinender Text in Wirklichkeit in unterschiedlichen Tabellenzellen aufgeteilt und willkürlich zerstückelt. Dies ist für den Besucher der Website nicht wahrnehmbar, doch im Quelltext, also dem Programmier-Code werden die Textfetzen sichtbar.

Da Suchmaschinen eine Homepage linear auslesen, das heisst Zeile für Zeile, und von allein nicht in der Lage sind, logische und semantische Zusammenhänge zu erkennen, wirkt sich ein extrem zerstückelter Text ungünstig bei der Indizierung aus, da Textteile aus der richtigen Reihenfolge und damit dem Zusammenhang gerissen werden.

Verwendung von Frames als Nachteil für Indizierung

Bei Frames handelt es sich um Einzelrahmen, die verschiedene Teile einer Homepage unabhängig voneinander behandeln. So befinden sich beispielsweise die Kopfzeile, die Navigation und der eigentliche Inhalt jeweils in einem eigenen Bereich. Frames müssen als künstliche Einzelfenster im Browserfenster betrachtet werden, die zueinander positioniert wurden und in die je eine andere Homepage geladen werden muss.

Nachteil dieser Frames ist, das Suchmaschinen die logischen Zusammenhänge der Website nicht erkennen und die einzelnen Frames wie Einzelseiten behandeln. Die Website wird zwar indiziert, aber nicht in ihrer Gesamtheit betrachtet. Wird eine solche Website über ein Suchergebnis aufgerufen, wird zwar der Text der Homepage anzeigt, aber Navigation und Kopf der Seite (zum Beispiel mit dem Firmenlogo) fehlen.

Standardkonformes Webdesign ist keine Trickserei

Bei den für das standardkonforme Webdesign verwendeten Techniken handelt es sich ausschliesslich um gültige Webstandards, wie sie vom World Wide Web Consortium (W3C) festgelegt wurden. Diese ermöglichen und fördern das linearisierte Auslesen durch Suchmaschinen. “Faule” Tricks werden hierbei nicht verwendet.

Lassen Sie Ihre Homepage durch standardkonformes Webdesign optimieren und fördern Sie damit die Indizierung und Listung durch Suchmaschinen.

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